Bekleidung, die funktioniert

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Naturfasern stets gegenüber Chemiefasern zu bevorzugen sind. Die Naturfaser hat nämlich im Gegensatz zu künstlich erzeugen Chemiefaser einen entscheidenden Nachteil, sie ist in ihren Eigenschaften kaum veränderbar. Eine Chemiefaser kann in Sachen Aussehen, Beschaffenheit und Charakter angepasst werden. Daher eignen sie sich besonders gut für Funktionstextilien im Sportbereich.

Aber auch im Alltag können weiße Herrenhemden mit Unterhemden aus Funktionsmaterial darunter den Tragekomfort deutlich anheben. Funktionsunterwäsche war anfangs von den Innovationen der Raumfahrttechnik inspiriert und fand ihre Abnehmer im Sportbereich. Die meisten Funktionsfasern werden aus einem speziell veränderten Polyester-Filament hergestellt. Coolmax ist beispielweise ein Gewebe, das für seinen schnellen Abtransport von Feuchtigkeit bekannt ist. Im Gegensatz zur Baumwolle, welche die Feuchtigkeit in sich aufsaugt, ist Polyester hydrophob und leitet die Feuchtigkeit weiter nach außen. Man spricht daher von einem atmungsaktiven Gewebe.

Funktionsunterwäsche peppt das Herrenhemd auf
Mittlerweile wird Funktionsunterwäsche auch im Alltag immer beliebter. Lange Arbeitstage lassen sich um einiges besser durchstehen, wenn man nicht bereits zur Mittagszeit wieder das Bedürfnis hat sich zu duschen. Die praktische Wäsche lässt sich ohne weiteres unter Herrenhemden, Blusen, Hosen und Röcken tragen. Ein kleiner Elasthan-Anteil lässt die Stücke sich der Körperform anpassen, ohne den Träger einzuengen. Außerdem wird bei der Funktionsunterwäsche auf glatte Nähte geachtet, die auf der Haut nicht kratzen oder scheuern.

  • Veröffentlicht in: Tipps

Schreibe einen Kommentar


Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.